Posjet iz Koblenza: prijateljstvo koje traje

Posjet iz Koblenza: prijateljstvo koje traje

Bosnien 2013 Meine Erwartungen an diese Reise waren nicht sehr groß, doch ich wurde positiv überrascht. Schon als wir samstags nach unserem Flug im Internat in Visoko ankamen, war ich überrascht wie komfortabel die Zimmer sind: großes Bad, großer Schrank und viel Platz. Sonntags bekamen wir viele Eindrücke vom Land. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir

Bosnien 2013

Meine Erwartungen an diese Reise waren nicht sehr groß, doch ich wurde positiv überrascht. Schon als wir samstags nach unserem Flug im Internat in Visoko ankamen, war ich überrascht wie komfortabel die Zimmer sind: großes Bad, großer Schrank und viel Platz.

Sonntags bekamen wir viele Eindrücke vom Land. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir nach Herzegowina. Mostar, die Wasserfälle und Počitelj waren Punkte auf unserer Tour. Besonders beeindruckt war ich von den Wasserfällen in Kravice. Auf Fotos hat man so etwas ja schon oft gesehen, doch in echt fand ich es noch viel überwältigender. Durch die lange Autofahrt (auf der wir erfahren haben, dass die Straßenverkehrsordnung in Bosnien nicht so ernst genommen wird) waren wir jedoch alle sehr müde und haben uns auf unser Bett gefreut.

Am nächsten Tag sind wir vormittags mit in den Deutsch- und Englischunterricht gegangen. In Deutsch haben wir erst mal gemerkt, was es in der Sprache alles zu beachten gibt und dass die bosnischen Schüler grammatikalisch unsere Sprache besser beherrschen als wir. Nachmittags sind wir zusammen mit Herr Klein auf die “Pyramide” von Visoko gewandert. Nach einem sehr anstrengenden Aufgang in der prallen Sonne hat sich die Anstrengung bezahlt gemacht: mit einem atemberaubenden Ausblick wurden wir belohnt. Auch wenn ich danach Tage lang Muskelkater hatte, würde ich jederzeit wieder mit hoch gehen.

Dienstags wurde Sarajevo unsicher gemacht. Wir haben erst zusammen Pita gegessen und durften danach shoppen gehen. Viele Sachen kosten in Bosnien viel weniger als in Deutschland, zum Beispiel eine Kugel Eis für 50 Pfennig, also 25 Cent. Sarajevo ist eine tolle, lebhafte Stadt, doch wie in vielen Orten in Bosnien sind dort viele Gebäude heruntergekommen und man sieht die Spuren vom Krieg. Nach unserem Ausflug fand in der Schule das Schulfest statt. Wir haben zwar nichts von den Reden, dem Theaterstück oder dem Gottesdienst verstanden, doch die Vorführungen und die Musik waren sehr unterhaltsam.

Der 1. Mai ist in Bosnien auch ein Feiertag und war deswegen frei. Wir sind mit einigen Schülern in die Berge gefahren und haben dort gegrillt. Es hat echt viel Spaß gemacht, vor allem weil auf dem Berg bei 25 Grad immer noch Schnee lag. Doch das Essen war für mich als Vegetarier nichts, da überall Fleisch oder Fisch dabei war. Nur das Brot und die Gurken waren etwas für mich.

Donnerstags sind wir wieder mit in den Unterricht gegangen. Nach dem Mittagessen haben wir ein Kloster besichtigt, ein bisschen Kultur muss sein. Am letzten Tag haben wir vormittags unsere Präsentation über Koblenz vor verschiedenen Klassen des klassischen Gymnasiums gehalten. Ich bin jedes Mal überrascht, wie gut die bosnischen Schüler schon nach nur einem oder zwei Jahren deutsch sprechen und verstehen können. Nachmittags sind wir mit einigen von ihnen nach Visoko gegangen. Den Abend haben wir zusammen mit unseren Lehrern in einem Café ausklingen lassen.

Im Gesamten hat mir die Woche in Bosnien sehr gut gefallen. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das essen. Als Vegetarierin gab es für mich nicht immer ein ausreichendes Essen. Ich hoffe, dass dies in den folgenden Jahren verbessert werden kann. Ich bin froh, mich für die Teilnahme an der Reise entschieden zu haben und würde zu jeder Zeit wieder mit nach Visoko fahren.

Annika Killian

Lejla Božić
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